Na, wer sagts denn, endlich ist es so weit! Resident Evil Requiem ist offiziell erschienen und liegt in meinen Händen
(und hoffentlich auch in euren!). Das bedeutet, dass wir endlich wieder in die Welt von Resident Evil eintauchen können.

Ich erinnere mich noch zu gut an die Reise bis zum Release. Die reine Vorfreude auf den ersten Enthüllungstrailer beim Summer Game Fest, die allerersten Teaser und schließlich die Enthüllung von Grace Ashcroft als unserer neuen Hauptfigur, Die direkte Verbindung zu ihrer Mutter Alyssa Ashcroft aus der Resident Evil Outbreak Reihe ist einfach ein genialer Schachzug!

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Ganz ehrlich: Das sind zwei meiner absoluten Lieblingsspiele für die PS2. Ich werde in naher Zukunft definitiv noch tiefer in diese eingehen und euch in die Welt von Outbreak entführen!

Und dann haben sie endlich die Katze aus dem Sack gelassen und ein komplett zerstörtes Raccoon City sowie das verwüstete RPD gezeigt. Ich wollte schon immer sehen, wie Raccoon City nach der Zerstörung tatsächlich aussieht – und genau das bekommen wir jetzt endlich geliefert.

Mein Weg zu Requiem

Für mich persönlich hat der Weg zu Resident Evil Requiem so viel bedeutet. Ich hatte tatsächlich die Gelegenheit, das Spiel letztes Jahr bei einem NVIDIA Event einen Tag vor der Gamescom vorab anzutesten. Ich konnte meine allerersten eigenen Hands on Szenen aufnehmen, einige unglaublich nette Leute von Capcom treffen und sogar neue Freundschaften schließen. Ich durfte es sogar ein zweites Mal spielen und habe ein paar geniale Goodies abgestaubt!

Apropos Gamescom: Die riesige Kulisse des zerstörten RPD an ihrem Stand zu sehen, war ohne Frage eines der coolsten Highlights, die ich je auf der Messe erlebt habe. Dann folgte der Vorlauf zur großen Enthüllung von Leon S. Kennedy – seit meiner Kindheit mein absoluter Lieblingscharakter in Videospielen. Seine Gameplay Enthüllung im Kampf in der „Rhodes Hill Clinic Carecenter“ zu sehen, samt dieser irren Kettensägen Parry, hat den Hype um die Resident Evil Reihe auf ein absolutes Allzeithoch getrieben.

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Leider war nicht alles perfekt, und es gab auf dem Weg dorthin definitiv auch ein paar Dämpfer für mich. Wir haben dieses Mal keine Collector's Edition bekommen. Klar, man kann die eigenständigen Figuren von Leon und Grace mittlerweile bestellen, aber als Sammler hätte ich mir wirklich eine riesige, klassische Collector's Edition gewünscht. Obendrein gab es keine öffentliche Demo zum Herunterladen für die Fans, und wir mussten uns leider Wochen vor dem Release mit einigen schweren Story Leaks herumschlagen, die für eine etwas toxische Stimmung in der Community gesorgt haben.

Aber trotz alledem sind wir jetzt endlich hier. Wir haben das Spiel in den Händen, blicken auf eine großartige Zeit bis zum Launch von Requiem zurück und stellen uns einmal mehr den Zombiehorden entgegen.

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Das sind meine Editionen von Resident Evil Requiem, die ich bisher habe! Schon bald könnt ihr euch auf einige Sammlungsvideos und mehr freuen.

Grace Ashcroft betritt die Welt des Terrors

Im Gegensatz zu den gewohnten, hochausgebildeten Helden, die wir sonst in der Resident Evil Reihe bekommen, ist Grace eine ruhige, introvertierte technische Analystin beim FBI. Die Entwickler haben sie bewusst als schüchterne, verletzliche „Bücherwurm“-Figur angelegt, die keinerlei Nahkampffähigkeiten besitzt. Deshalb wird sich ihr Gameplay stark auf Schleichen, Rätsellösen und das Herstellen behelfsmäßiger Überlebenswerkzeuge stützen. Und das löst bei mir wieder deutlich mehr Angst aus, wenn man Zombies oder Bio-Waffen begegnet.

Was die Sache noch cooler macht: Sie ist tatsächlich die Tochter von Alyssa Ashcroft – der investigativen Journalistin und Überlebenden des ursprünglichen Ausbruchs in Raccoon City aus Resident Evil Outbreak. Das verleiht ihrer Verbindung zur Old School Lore der Reihe noch einmal richtig Tiefe. Und ja, tut mir leid, dass ich schon wieder damit anfange, aber ich liebe Outbreak einfach!

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Während sie eigentlich nur ihren ganz normalen Job am Schreibtisch beim FBI erledigt, wird Grace plötzlich in einen Außeneinsatz hineingezogen, um eine Reihe mysteriöser Todesfälle zu untersuchen. Die Ermittlungen führen sie direkt zum verlassenen Wrenwood Hotel – genau der Ort, an dem ihre Mutter acht Jahre zuvor ermordet wurde.

Im Laufe ihrer Nachforschungen nimmt das Ganze eine dramatische Wendung zum Schlechten, als sie von Dr. Victor Gideon, gefangen genommen wird. Er glaubt offenbar, dass sie der Schlüssel zu irgendetwas ist, das mit „Elpis“ zusammenhängt. Danach wacht sie gefangen im unheimlichen „Rhodes Hill Clinic Carecenter“ auf.

Klassisches Resident Evil vom Feinsten

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Das Gameplay mit Grace ist wirklich echtes Resident Evil alter Schule. Man ist ständig damit beschäftigt, Feinden auszuweichen, jede einzelne Kugel zu zählen und sich gegen Zombies zu behaupten, die eine enorme Bedrohung für Graces Hals darstellen. Es bringt diesen puren Horror und den Druck zurück, bei dem man das Gefühl hat, um jede einzelne Ecke sein Leben, seinen Fortschritt verlieren zu können. Und ja, man kann tatsächlich den Schwierigkeitsgrad „Klassisch“ wählen, was die triumphale Rückkehr der Farbbänder bringt, um uns diesen zusätzlichen Nervenkitzel des Survival Horrors zu bescheren. Wenn man diesen Druck nicht mag, kann man natürlich jederzeit auf „Modern“ spielen und sich stattdessen auf das automatische Speichern verlassen.

Sich als Grace durchzuschlagen ist eine so gute Resident Evil Erfahrung der alten Schule. Es macht so viel Spaß, ich kann es nicht mehr leugnen, ich hatte die ganze Zeit über ein breites Grinsen im Gesicht hatte. Dieser Sänger Zombie hat auf Anhieb mein Herz erobert (und wahrscheinlich auch das vieler anderer Fans!).

Leon S. Kennedy aka der GOAT

Aber während Grace sich durch die Schrecknisse des Carecenters kämpft, gibt es noch eine weitere Person, die da ein Wörtchen mitzureden hat. Wir wissen alle ganz genau, von wem ich spreche, oder? Kein geringerer als der GOAT höchstpersönlich: Leon S. Kennedy! Im kompletten Gegensatz zu Graces klassischem Survival Horror Stil wird Leon ein deutlich actionreicheres Gameplay Erlebnis bieten, stark inspiriert von der Genialität des Resident Evil 4 Remakes.

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Leon bietet ein riesiges Arsenal an Waffen und Nahkampf-Moves – er ist hier die Bedrohung, nicht die Zombies! Wir können selbst die Kettensäge schwingen, sodass sich plötzlich die Zombies verstecken sollten, und Angriffe mit unserer Axt parieren sowie diese nachschärfen. Es unterscheidet sich komplett von Graces Gameplay, aber es ist einfach perfekt – wie das sprichwörtliche I-Tüpfelchen, bei dem beide Zutaten harmonieren und ineinandergreifen. Es ist ein großartiges Gesamterlebnis aus Survival Horror und Action Horror, das Veteranen der Resident Evil Reihe lieben und neu hinzugekommene Fans gleichermaßen genießen werden.

Was euch von der Story und allgemein erwartet

Ich möchte gar nicht zu viel über die Story verraten, außer dass man sie auf keinen Fall verpassen sollte. Sie steckt voller großartiger Anspielungen und Wendungen, die absolut niemand kommen sieht. Bitte tut euch selbst einen Gefallen: Genießt die Story, lasst euch nicht spoilern und habt einfach eine tolle Zeit damit! Wenn ihr andere Resident Evil Storys liebt, werdet ihr euch hier direkt wie zu Hause fühlen und wirklich überrascht sein von dem, was das Spiel zu bieten hat. Das Ende hat mich schlichtweg sprachlos zurückgelassen – aber gut jetzt, ich verliere kein weiteres Wort mehr über die Story.

Abseits der Hauptkampagne gibt es außerdem Herausforderungen, die ihr abschließen könnt, um Completion Points zu verdienen. Damit lassen sich Belohnungen wie der unendliche Raketenwerfer und mehr freischalten. Zudem warten jede Menge Trophäen darauf, geholt zu werden, zusammen mit dem knallharten Schwierigkeitsgrad „Alttraum“, der eure Fähigkeiten bis an die absoluten Grenzen testet.

Meine einzigen kleinen Enttäuschungen lagen bei den freischaltbaren Inhalten. Als Fan hätte ich mir einfach ein paar mehr Belohnungen erhofft, und dass es zum Launch keine zusätzlichen Bonusmodi gab, hat mich mit einem leicht leeren Gefühl und dem Hunger nach mehr zurückgelassen – hauptsächlich, weil das Hauptspiel einfach so verdammt viel Spaß gemacht hat! Aber ich würde mir da keine allzu großen Sorgen machen, denn ich bin mir sicher, dass weiterer Nachschub bereits unterwegs ist.

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Mein abschließendes Fazit

Alles in allem war dieses Spiel die Perfektion. Es hat so unglaublich viel zu bieten, den fantastischen Weg bis zum Launch, Leons triumphale Rückkehr in einem neuen Hauptteil, das fantastische Debüt von Grace und die hervorragende Balance aus Story und Gameplay. Ich kann dieses Spiel wirklich jedem einzelnen Resident Evil Fan wärmstens empfehlen, aber auch allen, die bisher noch keinen Fuß in die Welt des Survival-Horrors gesetzt haben.

Es ist eine so großartige Story Erfahrung. Ich meine, klar, man könnte warten, bis es etwas günstiger wird, aber meiner Meinung nach ist es vollkommen gerechtfertigt, jetzt direkt zuzuschlagen, damit man sich das wahrscheinlich größte Highlight meines Jahres nicht entgehen lässt.

Ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie es mit Resident Evil weitergeht.